Aktuelles aus allen Bereichen
"Heisse Leitung"
Dieses Projekt, im Auftrag der Güssinger Fernwärme GmbH, untersucht die Maximierung der Vorlauftemperatur in einem Fernwärmenetz zur Versorgung des Industriezentrums Güssing. Dabei wurde auf alle Besonderheiten und die unterschiedlichen Einspeiser und Abnehmer Rücksicht genommen, wie etwa die hohe erforderliche Temperatur zum Betrieb der Trockenkammern und den hohen Volumenstrom, sowie die geringe Spreizung, verursacht durch den Betrieb der Absorptionskältemaschine zur Versorgung des Technologiezentrums Güssing.
Eine optimierte Einbindung dieser Quellen und Senken wurde erarbeitet und dargestellt.
Leitsystem "Güssinger Fernwärme GmbH"
Das Güssinger Fernwärmesystem stand am Beginn der Entwicklungen zum Umstieg auf erneuerbare Energieträger in Güssing und ist seit 20 Jahren historisch gewachsen.
Im Laufe der Jahre entstanden verschiedene Anforderungen, welche seit 2003 von der Güssing Energy Technologies begleitet werden. So wurde etwa in enger Kooperation mit der Instrumentierungsfirma, welche den Großteil der Anlagen in Güssing ausgestattet hat, ein anlagenübergreifendes Leitsystem installiert. Dazu wurden die Erzeuger durch ein gemeinsames Richtfunk-Netzwerk miteinander verbunden.
Optimierung Fernwärmenetz Güssing
Im laufenden Betrieb des Fernwärmenetzes kommt es immer wieder zu unvorhergesehenen Betriebszuständen. Für die wissenschaftliche Betrachtung und Erarbeitung von Lösungsansätzen wird bis heute die Güssing Energy Technologies beauftragt.
So wurde etwa schon eine Studie, sowie eine komplette Diplomarbeit zur Optimierung des Fernwärmenetzes durchgeführt.
Leistungsmessung Glasing
Die Güssinger Fernwärme GmbH betreibt das Fernwärmenetz Glasing, welches über eine eigene Heizzentrale mit 2 typengleichen Biomassekesseln versorgt wird.
Neben anderen Tätigkeiten wurde im Rahmen dieses Projektes die Kesselleistung ohne Versorgungsunterbrechung bei Volllast unter Betriebsbedingungen ermittelt. Die Einzelmessungen pro Kessel erfolgten durch ein Ultraschallmessgerät, wobei die Sonde ohne weiteren Eingriff in die Anlage auf das Heizungsrohr aufgesetzt wurde. Während eines vorgegebenen Messzeitpunktes wurden Momentanaufnahmen in Anwesenheit des Betreibers erstellt.
